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Unternehmen Nachhaltigkeit Der nachhaltige Junge

Junge Nachhaltigkeit:

Wir möchten, dass es der Umwelt gut geht.

In einer Umfrage wurden unsere Mitarbeiter gefragt, warum sie gerne zur Arbeit kommen. Die häufigste Antwort auf diese Frage lautete: "Ich freue mich auf meine Schicht. Hier im Geschäft sind wir immer ein Team, fast wie eine Familie. Hier geht es mir gut."

„Wir möchten, dass es dir gut geht!“ so kann man unsere Junge-Werte kurz und prägnant zusammenfassen. Das bedeutet: Wir tun alles dafür, dass unsere Mitarbeiter und unsere Gäste sich rundum wohlfühlen. Wir möchten aber auch, dass es unserer Umwelt gutgeht sowie allen Menschen, die an der Herstellung und der Verteilung unserer Produkte in irgendeiner Form beteiligt sind.

Nachhaltigkeit in dem, was wir tun, liegt uns daher ganz besonders am Herzen. Die Ressourcen unseres Planeten sind begrenzt. Doch nicht nur wir, sondern auch die Generationen nach uns sollen in einer intakten Umwelt leben können. Auch wenn wir heute noch nicht für jedes Nachhaltigkeitsproblem die passende Lösung gefunden haben – wir arbeiten stets daran, Erreichtes zu verbessern und immer noch besser zu werden. Unser leidenschaftliches, engagiertes Team ist dabei unsere wertvollste Ressource und wichtigste Unterstützung.

Hier geben wir Ihnen einen Überblick über einige unserer Nachhaltigkeitsprojekte:

Unser neuer Weg heißt Mehrweg

Der deutschen Umwelthilfe zufolge landen Tag für Tag 7,6 Millionen Einwegbecher im Müll – eine unvorstellbar große Zahl. Um unseren Anteil an diesem Müllberg so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir an umweltfreundlicheren Lösungen wie Recycling und Wiederverwendung unserer Becher.

Für den Genussmoment in unseren Geschäften bieten wir schon immer Kaffee in Porzellantassen an. Denn in aller Ruhe im Café sitzen und eine gute Tasse Kaffee trinken, das ist Balsam für die Seele und schont gleichzeitig die Umwelt. Wer auf den schwarzen Muntermacher auch unterwegs nicht verzichten möchte, erhält bei uns schöne Mehrwegbecher in verschiedenen Designs zu einem attraktiven Preis. Somit kann jeder ganz nebenbei Müll vermeiden und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Keine große Sache, oder? Natürlich schenken wir unsere Spezialitäten genauso gerne in bereits vorhandene Becher ein. Jeder eingesparte Einwegbecher zählt, deswegen belohnen wir jedes Heißgetränk im mitgebrachten Mehrwegbecher mit einem extra Treuepunkt auf der JungeCard.

Zum Wohl unserer Gäste und der Umwelt arbeiten wir ständig an noch besseren Lösungen. Für die Zukunft ziehen wir auch Pfandsysteme in Betracht. Im Jahr 2019 haben wir bereits das Pfandsystem FairCup auf Fehmarn getestet.

Bis dahin können wir zumindest bestätigen, dass unsere To-go-Becher mit wasserbasierten Farben bedruckt sind. Das verwendete Papier stammt zu 100% aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung und trägt deshalb das FSC-Siegel. Derzeit suchen wir noch umweltschonendere Alternativen für unsere Deckel. Müllvermeidung ist die nachhaltigste Strategie, daher helfen Sie doch einfach mit und verzichten Sie auf den Einwegdeckel!

Umweltschädliches Papier kommt uns nicht in die Tüte

Mehrwegsysteme machen ganz viel Sinn - auch beim Brötchenbeutel. Die Brötchentüte der Zukunft sollte daher mehrfach verwendbar sein. Für unsere Faltenbeutel verwenden wir zu nur Papier aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Dazu setzen wir auf die FSC-Zertifizierung, denn Wälder sind besonders wichtige Ökosysteme für das Klima auf unserem Planeten.

Natürlich können Sie auch einen eigenen Mehrwegbrotbeutel, z.B. aus Baumwolle, mitbringen. Wir packen Ihr Brot oder Ihre Brötchen gerne hinein! Sie möchten Ihren Brötchentüten ein zweites oder drittes Leben gönnen? Hier finden Sie einige Mehrweg-Ideen!

Unsere Brötchenbeutel eignen sich hervorragend...

  • zum Aufbewahren loser Kräuter im Gemüsefach des Kühlschranks
  • zum Umfüllen und Lagern von Gemüse aus Plastikpackungen, z.B. Pilzen, im Kühlschrank - das Gemüse hält dadurch länger
  • zum Austausch gegen Plastik-Brotbeutel
  • zum Mitnehmen für den nächsten Obst- und Gemüseeinkauf
  • zum Aufbewahren von Papierschnipseln und Bastelresten

Junge Genussideen ohne Plastik

Das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz geht davon aus, dass pro Jahr 300 Millionen Tonnen Plastik in Deutschland hergestellt werden. Auf einen Tieflader gepackt, würde diese Menge eine Kette ergeben, die dreimal um die Erde reichen würde. Eine Plastiktüte braucht – je nach Material – Jahrhunderte, um zu verrotten. Und bis zum Jahr 2050 könnte im Meer mehr Plastik schwimmen als Fische.

Wir möchten unseren Beitrag zu einer Welt mit weniger Plastik leisten und unseren Plastikanteil deutlich reduzieren. Seit 2009 war unsere Plastik-Tragetüte nur noch kostenpflichtig erwerbbar und 2019 haben wir die Plastik-Tragetüte endgültig abgeschafft und durch Papier-Tragetüten ersetzt. Die Natur freut sich insbesondere dann, wenn ein Gegenstand so oft wie möglich wiederverwendet wird. Deshalb ist unsere Papier-Tragetüte so stabil, dass sie immer wieder zum Einsatz kommen kann: beim Einkaufen, als leichtere Alternative zum Picknickkorb oder natürlich beim nächsten Junge-Besuch. Je häufiger, desto besser!

Unser Besteck wächst nach

Salate, Bowls oder Gerichte zum Mitnehmen bekommen Sie bei uns mit einem Holzbesteck. Das ist robuster, sieht schicker aus – und ist ein Gewinn für die Umwelt, weil Holz ein nachwachsender Rohstoff und somit zu 100 % kompostierbar ist. Das Holz für unser Besteck ist FSC-zertifiziert, stammt also aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Nach Gebrauch kann es in der Bio-Tonne oder im Kompost entsorgt werden.

Unser Profi-Tipp: Das Holzbesteck vor der Kompostierung zerbrechen – das gibt den Bakterien eine größere Angriffsfläche und erleichtert die Zersetzung.

Volle Kanne im Trend: Unsere Milchkanne

Darf es ein Schuss Milch in den Kaffee sein? Bei uns sehr gerne, aber bitte ohne Plastik! Einwegverpackungen aus Plastik werden bei uns sukzessive ersetzt. Stattdessen finden Sie in den meisten Geschäften an unseren Servicestationen ausschließlich Milch in der guten alten Milchkanne. Damit können Sie Ihre Milch ganz nach persönlicher Vorliebe dosieren und gleichzeitig die Umwelt schonen. Ein weiterer Vorteil: Die Milchkannen werden abends nicht mehr geleert, sondern bis zum nächsten Tag gekühlt. Damit leisten wir einen Beitrag zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und schonen knappe Ressourcen und das Klima.

Frisches Wasser in die eigene Trinkflasche

Wasser ist Leben! Kein Rohstoff ist so wichtig für den Menschen. Denn ohne Wasser können wir maximal 3-4 Tage überleben. Eine tägliche Wasserration von 1,5 - 2 Litern ist gesund: Wassertrinken fördert unter anderem die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, die Nährstoffaufnahme und Schadstoffausspülung, hilft beim Abnehmen und beugt Krankheiten vor. In einigen unserer Geschäfte können Sie daher kostenlos Trinkwasser nachfüllen. Auch kooperieren wir mit dem Unternehmen refill, welches deutschlandweit kostenloses Leitungswasser anbietet.

Lieber regional: Weil Nähe Vertrauen schafft

Wir lieben unsere Heimat! Daher war es uns schon immer ein wichtiges Anliegen, überwiegend regional einzukaufen. Wir legen Wert darauf, unsere Region zu unterstützen und enge Beziehungen zu unseren Handelspartnern zu pflegen – auch im geographischen Sinne. So können wir sicherstellen, dass die von uns angebotenen Produkte unseren Werten entsprechen.

Auch bei der Berufskleidung für unsere Mitarbeiter sind wir regional unterwegs und lassen diese ausschließlich in Europa anfertigen. Somit haben wir die größtmögliche Transparenz bezüglich der Produktionsbedingungen. Denn Kinderarbeit, unfaire Löhne, gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen sowie die Belastung von Mensch und Umwelt mit schädlichen Stoffen sind unvereinbar mit unserer Philosophie. Kürzere Transportwege bedeuten auch weniger Co2-Ausstoß: ein extra Plus für die Umwelt.

Kaffee bei Junge: Auch für die Umwelt ein Genuss

Nicht alle unsere Produkte können regional hergestellt werden. Bei Produkten, die aus Übersee stammen, wie z.B. Kaffee legen wir größten Wert auf nachhaltige sowie faire Herkunft.

Unser Kaffee Ngoro ist ein sortenreiner Kaffee aus handgepflückten Hochland Arabica-Bohnen, der durch seinen runden, reichen Geschmack besticht. Er kommt direkt vom Junge Kaffeefeld der Shangri-La Estate Kaffeefarm in Tansania. Von den guten Anbaubedingungen vor Ort haben wir uns mit eigenen Augen überzeugt, zudem ist unser extra milder Kaffee auch von der unabhängigen Rain Forest Alliance zertifiziert. Das Siegel steht für umweltschonende Landnutzung und sozial verantwortungsvolles Wirtschaften. Die Shangri-La Estate Kaffeefarm sorgt unter anderem dafür, dass keine verbotenen Pestizide eingesetzt werden, Wildkorridore erhalten bleiben und kein Wasser verschwendet wird.

Für Liebhaber eines eher kräftigen Kaffeeerlebnisses gibt es bei Junge das Starke Pfund, eine exklusive Mischung des regionalen Kaffeehändlers G.C. Breiger. In der Hamburger Hafenstadt werden beste Arabica Bohnen und kräftiger Robusta von ausgewählten Kaffeefarmen in Brasilien und Indien dunkel geröstet und gekonnt kombiniert. G.C. Breiger legt großen Wert auf nachhaltigen und umweltgerechten Anbau seiner Kaffees sowie faire Arbeits- und Handelsbedingungen.

Brot retten: Unser Herzensprojekt für Laib und Leben

Nachhaltiges Handeln, das heißt für uns auch geben und nicht nur nehmen. Soziale Verantwortung und gesellschaftliches Engagement waren daher schon immer ein wichtiger Teil unserer Unternehmensphilosophie.

Da wir täglich frisch backen und unseren Kunden bis zum Feierabend ihre Lieblingsartikel anbieten, können wir nicht jedes Brot verkaufen. Allerdings kommen die Reste bei uns nicht einfach in den Müll. Nicht verkaufte und optisch abweichende Backwaren spenden wir an die ortsansässigen Tafeln. Dort kommen sie Menschen in finanzieller Not zugute. Übrig gebliebenes Brot wurde bisher der Tierfütterung zugeführt. So wurde zwar keines unserer wertvollen Brote verschwendet, ganz zufrieden waren wir mit dieser Lösung bisher aber nicht.

Mit BrotRetter haben wir glücklicherweise noch einen weitere Initiative für sinnvollen Genuss gefunden: Hinz & Künztler aus Hamburg und Betreute der Vorwerker-Diakonie in Lübeck sortieren die Backwaren und helfen uns, das Brot vom Vortag zu einem sehr günstigen Preis in unseren gemeinsamen BrotRetter-Geschäften zu verkaufen. Damit retten wir nicht nur circa 500 Brote am Tag, sondern helfen auch Menschen in Notsituationen, die als "BrotRetter" hier wieder eine Arbeit finden. Die BrotRetter wurden mit dem Goldenen Bulli 2018 für das bundesweit beste soziale Projekt ausgezeichnet.

Strom, Wasser und CO2: Weniger ist mehr

Uns ist ein Licht aufgegangen - und das bereits im Jahr 2013! Seitdem stellen wir nämlich nach und nach unseren gesamten Betrieb auf LED-Leuchten um. Das spart bis zu 90% Energie im Vergleich zu Glühlampen, ohne auf Helligkeit und Gemütlichkeit verzichten zu müssen. LED Lampen strahlen weniger Wärme ab als andere Leuchtmittel und enthalten kein schädliches Quecksilber. Noch dazu sind sie robust gegen Stöße und auch häufiges An- und Ausschalten stecken sie problemlos weg. Mit einer Lebensdauer von rund 50.000 Betriebsstunden sind LEDs wahrhaft nachhaltige Lichtspender. Zudem kaufen wir seit Januar 2020 nur noch Ökostrom ein - unser direkt eingekaufter Strom stammt zu 100% aus Wasserkraft. Das heißt, dass bei der Stromerzeugung kein CO2 einsteht.

Nachhaltigkeit funktioniert auch auf dem stillsten Örtchen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Urinalen, welche pro Spülgang rund drei Liter Wasser benötigen, kommen unsere Trockenurinale ganz ohne Spülkasten aus – ohne Abstriche an Geruch und Hygiene! Damit lässt sich nicht nur Geld sparen, sondern vor allem die wichtigste Ressource der Welt: Wasser. Kaltes Wasser zum Händewaschen ist ein weiteres Plus für die Umwelt! Das reinigt genauso gut, spart aber Heizenergie. Wussten Sie schon? Drei warme Handwäschen täglich erzeugen so viel Co2, dass es pro Jahr einen neu gepflanzten Baum zum Ausgleich bräuchte. Verkaufsverpackungen geben wir gerne zurück! Durch die Beteiligung über die Noventiz GmbH an Rücknahmesystemen für Verkaufsverpackungen sparen wir im Jahr rechnerisch fast 200.000 kg Co² ein und leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz.

Da Fahrten mit Autos und LKWs die Umwelt belasten, möchten wir nicht mehr fahren als nötig. Die Optimierung der Transportrouten und der LKW-Bepackung hat daher oberste Priorität. Unsere Geschäfte werden nur maximal einmal pro Tag beliefert. So minimieren wir den Ausstoß von Schadstoffen und Co2 und schonen die Umwelt soweit wie möglich.

Das geben wir Ihnen schriftlich: Prämierungen und Zertifizierungen

Wir sind prämiert! Und zwar für unser präventives Engagement in den Bereichen Arbeitsschutz, Aus- und Fortbildung, Transport und Verkehr, Arbeitssicherheit sowie Gesundheit

Backen ist energieintensiv – darum stehen wir besonders in der Verantwortung, so effizient wie möglich zu arbeiten. Hinter dem komplizierten Namen der Zertifizierung DIN ISO 50001 versteckt sich ein Energiemanagementsystem, das beim Energiesparen hilft. In einem ersten Schritt wird der Status der Energienutzung im Betrieb geprüft und darauf basierend Verbesserungen geplant. Eine laufende Überprüfung der Maßnahmen bei gleichzeitiger Korrektur der Schwachstellen führt zu stetigen Verbesserungen. Das ist gut für die Umwelt!