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Unternehmen Presse & B2B Pressemitteilungen Pressemitteilung 2 07.12.17

Pressemitteilung

 

Nadine Pretschner siegt im Kampf gegen das eigene Handicap

Gelebte Vielfalt | Donnerstag, 07. Dezember 2017 |

"Niemals aufgeben"

Einen ganz normalen Job – für Menschen mit einer sehr schweren Lernbehinderung ist das keine Selbstverständlichkeit. Nadine Pretschner aber hat es geschafft. Nach zwei Jahren als Praktikantin ist die 20- Jährige nun feste Angestellte in der Greifswalder Backstube von Junge Die Bäckerei.

Ein harter Weg liegt hinter Nadine Pretschner, die in den zwei Jahren viel lernen musste und sich langsam in das Team integrierte. „Nadine hat sich unglaublich viel Mühe gegeben, war sehr fleißig, und darum sind wir alle sehr stolz auf sie", freut sich Frank Piela, Produktionsleiter in Greifswald. „Außerdem haben wirklich alle hinter ihr gestanden. Das war wirklich toll zu sehen!"

Hilfe im Unternehmen

Ohne diese breite Unterstützung innerhalb des Unternehmens wäre es wohl nicht zu einem Happy End gekommen. Mit Frank Piela erhielt Pretschner nicht nur einen fairen Chef, sondern einen Ansprechpartner, der ihr zu jedem Zeitpunkt mit großer Geduld zur Seite gestanden hat. „Ohne ihn hätte ich das nicht geschafft", ist Nadine Pretschner sicher.

Bei Junge ist man sich darüber im Klaren, dass sie auch in Festanstellung mehr Aufmerksamkeit braucht als andere Mitarbeiter. „Aber das machen wir gern", freut sich Frank Piela.

Gelebte Vielfalt

Junge-Sprecher Gerd Hofrichter sieht in Nadine Pretschner ein Beispiel dafür, wie das Unternehmen seiner sozialen Verantwortung gerecht. Dies gelte auch für die BrotRetter-Initiative, die Produkten und Menschen eine zweite Chance oder auch für die „Charta der Vielfalt", die Junge als einer der ersten unterzeichnet hat. Deren Hauptziel: Ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. „Wir wertschätzen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität", bekräftigt Gerd Hofrichter.